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Blätter, die die Welt bedeuten: Wie saubere Berichtshefte, Verständnis und Zeit neuen Azubis beim Start helfen

Im September 2020 starteten bei der DB Services in allen Regionen insgesamt 138 neue Ausbildende in ihr Berufsleben. Ausbildungsberufe wie Elektroniker, Industrie- oder Anlagenmechaniker, Gebäudereiniger und der kaufmännische Industriebereich bekamen mit den Azubis jungen Zuwachs, der mit anpackt. Zudem verbinden bei der DB Services sechs neue Dualstudierende die Theorie mit der Praxis in den Fachbereichen Mechatronik und Automation sowie Dienstleistungs- oder Technisches Management. Auszubildende in technischen Berufen sind schwer gefragt am Markt. Daher ist es besonders erfreulich, dass die DB Services jede freie Ausbildungsstelle besetzen konnte. Nach den ersten spannenden Wochen im Unternehmen geht es nun darum, dass sich die Nachwuchskräfte dauerhaft gut einleben und ihr Potenzial einbringen können. Wie das gelingt und warum ein gut gepflegtes Berichtsheft manchmal Gold wert ist, erzählen Ausbilder Niklas Soyer aus dem Regionalbereich Süd (Rangierbahnhof Nord in München) und sein Azubi Michael John, angehender Industriemechaniker im letzten Lehrjahr.   

Eine neue Welt: Von der Schulbank an die Werkbank 
„Nachsicht“, antwortet Niklas Soyer auf die Frage, was Azubis grundsätzlich zu einem guten Start verhilft. Mit einem Wort beschreibt der Ausbilder so einen ganzen Prozess und eine riesige Umstellung für die neuen jungen Menschen im Unternehmen. Viele der Azubis waren einige Wochen zuvor noch Schüler*innen und verbrachten Hofpausen mit ihren Freunden. Daher braucht es häufig etwas Zeit, um sich an frühes Aufstehen und den neuen Tagesrhythmus zu gewöhnen. Damit die neuen Kolleg*innen sofort startklar sind, empfiehlt Niklas Soyer zudem direkt am ersten Tag Kleidung und Werkzeuge für die Auszubildenden parat zu haben, damit der Einstieg souverän gelingt.  

Jede*r Azubi*ne ist anders, aber alle müssen sich trauen, um was zu lernen 
Neben fachlicher Vorbereitung setzt Niklas Soyer auch auf ein gutes menschliches Händchen im Alltag: „Auszubildende sind unterschiedlich. Manche sind direkt selbstständig, andere sind am Anfang zurückhaltend. Gerade in stressigen Prüfungsphase muss man zudem abschätzen, wie sinnvoll Druck tatsächlich ist“, beschreibt der 23-Jährige. Dennoch rät er ausnahmslos allen Neulingen sich zu trauen und Fragen an ihre Ausbilder*innen, und direkten Kolleg*innen zu stellen. Denn nur so lernt man dazu. Sich während der Ausbildung mit anderen zu vernetzen, hält Niklas Soyer ebenso für ratsam, wie die Inhalte von Lernwerkstätten gut zu verinnerlichen und in der Praxis umzusetzen.  

Azubi-Perspektive: Respekt, Vertrauen und Fragen stellen bringen voran 
Als Michael John vor rund drei Jahren seine Ausbildung zum Industriemechaniker im Regionalbereich Süd bei der DB Services anfing, hatte er schon eine Idee vom Berufsleben. 
„Mir hat es geholfen, dass ich von Anfang an respektvoll auf Kolleg*en und Ausbilder zugegangen bin und mich nicht mit Fragen zurückgehalten habe“, erinnert sich der 21-Jährige. Auf der anderen Seite stehen ihm in der Praxis seitdem Ansprechpartner wie sein Ausbilder Niklas Soyer mit Antworten, Rat und Tat zur Seite. Doch auch Gespräche mit Berufschullehrer*innen geben ihm immer nochmal neue fachliche Perspektiven.  

Mitdenken und mitmachen: Theorie braucht Praxis 
Natürlich sind praktische Erfahrungen im Rahmen einer Ausbildung genauso relevant wie theoretische Grundlagen. „In der Praxis habe ich gelernt wie wichtig es ist, seine Arbeit vorab zu planen und zu überlegen, was man braucht. Außerdem habe ich so erlebt, dass man sich als Team aufeinander verlassen können muss. Besonders hilfreich ist es für mich, wenn mich meine Kollegen vorab in die Planung miteinbeziehen. Selbst mit zu überlegen, wie die Aufgabe erfüllt werden kann, brennt sich besonders gut im Gedächtnis ein und motiviert mich zudem“, beschreibt Michael seine Erfahrungen.  


Für neue Auszubildende in Technik-Berufen bei der DB Services:  
3 Profi-Tipps vom Ausbilder und Azubi 

  • Pünktlich sein: Auch wenn der Tagesrhythmus am Anfang neu ist, sollten sich Azubis unbedingt schnell angewöhnen, pünktlich zu sein. Da sind sich Ausbilder Niklas und Azubi Michael einig: „Pünktlichkeit erspart viel Stress und ist das A und O im Miteinander. Wer pünktlich kommt, vermeidet Konflikte und zeigt, dass er zuverlässig ist.“ 
  • Berichtsheft ordentlich führen: Wie wichtig ein sauberes, regelmäßig gepflegtes Berichtsheft ist, sollten Auszubildende ebenfalls nicht unterschätzen: „Das kommt durchaus vor, dass die Aufzeichnungen vom Betrieb oder der Industrie- und Handelskammer zu Rate gezogen werden. Wer ordentlich mitgearbeitet hat, kann im Zweifel noch punkten“, raten die beiden gebürtigen Münchener. 
  • Selbstvertrauen: Natürlich möchte kein Azubi etwas falsch machen oder unangenehm auffallen. Fest steht jedoch in dem Fall: Wer nicht fragt, der nicht gewinnt. „Mit der Zeit sollten Azubis etwas aus sich herauskommen und auch mal ihre Meinung einbringen. Das passt gut zusammen im Handwerk“, beschreiben Azubi und Ausbilder die Zusammenhänge.  


Wer nun auch Interesse hat an einer Ausbildung, einem dualen Studium oder weiteren Angeboten für Schüler*innen und Studierende bei der DB Services, findet hier alle Informationen oder ausgeschriebene Stellen.